„Waldenburg“

Zwischen 1902 und 1912 nahm die Waldenburgerbahn drei weitgehend baugleiche, dreiachsige
Dampflokomotiven in Betrieb, welche von der SLM Winterthur hergestellt wurden.
Bei diesen Maschinen wirkte der Dampfantrieb auf die mittlere Achse mit Kuppelstangenübertragung
auf die beiden anderen Achsen. Sie verfügten über eine ausgebaute, geschlossene Führerkabine
und besassen seitliche Wasserkästen.
Die Lokomotiven erwiesen sich als unproblematisch und leistungsstark, sie standen in regelmässigem
Dienst bis 1953, als die Bahn elektrifiziert wurde. Die Lok Nr. 4 wurde auf Abbruch verkauft,
die Waldenburg Nr. 6 gelangte ins Verkehrshaus Luzern, wo sie haute in äusserlich gutem Zustand
immer noch aufgestellt ist. Die Nr. 5 wurde in jahrelanger Fronarbeit wieder betriebsfähig hergerichtet und steht seit 1980 in den Sommermonaten wieder im Einsatz.

 

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